Nachdem Andreas Klauser, der 1.Vorsitzende und Mannschafts-führer (MF) der 1.ten Bad Wildunger Mannschaft bereits im 8-Ball in das so genannte LK-A der Senioren aufgestiegen ist, hat jetzt auch sein Mannschaftskamerad, Sascha Edling, in Giessen im 14/1 dies geschafft. Und das mit einer fehlerlosen Bilanz. Von den 3 zu spielenden Sätzen gewann er alle 3 (!!) und einer davon war gegen den zuvor genannten Klauser, aber der Reihe nach:

120418sascha Nachdem in dieser Saison die Wildunger Spieler immer zahlreich vertreten sind in den aufsteigenden Leistungsklassen (LK), die zur Ermittlung der Teilnahme an den Landesmeisterschaften (LM) dienen (LK-C=>Sieg=Aufstieg LK-B=>Sieg=Aufstieg LK-A=LM), wir berichteten mehrfach, waren diesmal sogar 4 Wildungen qualifiziert für das LK-B im 14/1 (eine Spielvariante im Pool) in Giessen. Krankheitsbedingt mussten Frank Chollibois und Andreas Hoppe zuhause bleiben. Somit fuhren Andreas Klauser und Sascha Edling zu zweit.

Der Letztgenannte, der im 8-Ball noch auf den Nachrückeplatz hinter Klauser Platz nehmen musste, war diesmal der Erfolgreichere. Im ersten Satz gegen Norbert Klammert aus Eberstadt musste sich Edling noch finden. Den etwas schwachen Start konnte er aber nach 21 Aufnahmen mit 75:54 für sich entscheiden.
Der zweite Satz gegen den Verbandsligisten, Heiko Baumfalk aus Schierstein, wurde von beiden Seiten sehr defensiv gestaltet. Die ersten 8-9 Aufnahmen wurde ausschließlich Safe gespielt. Es war ein zähes Spiel mit keinen hohen Aufnahmen (beide nur 14 Bälle), jedoch rettete Sascha eine kleine Führung zum 75:61 ins Ziel.

Jetzt kam das was kommen musste, der dritte Satz in der 4.ten Runde lautete Edling gegen Klauser. Mit einem guten Gefühl und natürlich hoch motiviert gegen den eigenen MF führte Sascha schnell 33:9, dann kam eine kleiner Leistungseinbruch, schließlich waren auch schon wieder etliche Stunden gespielt worden. Nach 5-6 Saferunden und einer zwischenzeitlichen 43:40-Führung von Klauser riss sich Edling zusammen, konzentrierte sich, schoss ein paar kleinere Serien und beendete beim Stand von 55:51 mit einer 20 in der 16ten Aufnahme die Partie für sich.
Mit diesem Sieg darf er nunmehr am LK-A der Senioren teilnehmen, was letztlich die Landesmeisterschaft in Hessen ist.

Billard spielen ist alles Kopfsache hatte mal ein weiser Mensch gesagt …. und so ist es auch. Während am Samstag beim Mannschaftswettbewerb gegen Marburg, Andreas Hoppe noch total versagte und einfachste Bälle verschoss, gelangen ihm beim 10-Ball LK-C der Senioren in Dreieich-Sprendlingen am Sonntag einige wirklich gute Partien.

Im ersten Match traf er auf Stefan Loos vom BC Sharks Hanau. Es war ein intensiver Schlagabtausch, bei dem jeder Fehler vom jeweils anderen bestraft wurde. Erst beim Stand von 4:4 wechselte die Aufnahme mehrfach, zwischen dem Landesligisten aus Hanau und dem Badestädter Bezirksligisten, was zum Einen dem schweren Bild geschuldet war und der Nervosität der beiden Spieler, schließlich war der nächste Punkt auch der Matchgewinn. Hoppe hatte das Glück, dass er es war der die 10 einlochen konnte, nachdem Loos beim endlich geöffneten Tisch die 6 verschoss.
Die nächste Begegnung vom Mannschaftsführer der 2.ten Mannschaft aus Bad Wildungen war wieder gegen einen Landesligisten, diesmal aus Ortenberg. Auch hier spielte Andreas sehr konzentriert und sicher. Karsten Pfeiffer erschien durch die Souveränität verunsichert, da er auch eindeutige Situationen nicht ausnutzen konnte, so dass es schnell und eindeutig 5:1 für Hoppe endete. Damit war der Wildunger Spieler definitiv qualifiziert für das LK-B.

Sascha Edling der zweite Wildunger Spieler machte es noch deutlicher, trotz einer abklingenden Erkältung die ihn zeitweise noch sehr stark beeinträchtigte. Dennoch gewann er seine erste Partie 5:1 gegen Achim Malina aus Eberstadt. Die zweite Begegnung war dann noch deutlicher, sein Gegner aus Karben gewann kein Spiel, so dass Edling nach dem 5:0 gegen Zoran Martic ebenfalls, sogar als Erstplatzierter (Hoppe landet auf den dritten Platz von 18 Teilnehmern) direkt für das LK-B qualifiziert war.

Sven Kampes der dritte Bad Wildunger war krankheitsbedingt nicht mitgefahren, wird aber dann beim nächsten LK-C im 9-Ball in Kahl am Main dabei sein. Hier werden sich dann wahrscheinlich auch Loos und Hoppe wieder treffen, da es sich dort um das Vereinsheim des BC Sharks Hanau handelt.

Im Verlauf der letzten Woche fand das Finalturnier der German Tour 2017 vom 02.01. - 07.01.2018 in Sindelfingen, Stuttgart und Pfullingen statt.
Das international topbesetzte Turnier zog die gesamte deutsche Billardelite in seinen Bann und die großartigen logistischen Leistungen, allen voran von Chef-Organisator Achim Gharbi und dem Betreiber der Hauptspielstätte in Sindelfingen "Die Drei" Mazi Shahverdi, waren der Garant für ein Event der Extraklasse.
Gespielt wurde im Multiball-Format mit abwechselnd zwei Partien in der Reihenfolge 10-, 9- und 8-Ball.
Earl Strickland, Efren Reyes, Francisco Bustamante, Ralf Souquet, Thorsten Hohmann und Ralph G. Eckert bildeten das Feld der Legenden, die in der Battle of legends in einem Side-Event ihren Sieger suchten.
Mit Sascha Edling, Frank Cholibois und Juri Pisklov waren nicht weniger als drei Mitglieder der Wildunger ersten Mannschaft am Start.
Jeder wusste, dass in diesem Feld die Trauben ziemlich hoch hängen würden und somit ging man extrem konzentriert zu Werke.
Für Sascha Edling und Frank Cholibois war leider bereits in der Vorrunde Schluss...beide beendeten das Turnier mit einer Bilanz von 2 zu 3 Siegen auf dem jeweils vierten Platz in der 6er-Vorrundengruppe; aber auch für beide galt gleichermassen, dass mit nur einem weiteren Sieg das Weiterkommen greifbar gewesen wäre.
Das Wildunger Aushängeschild Juri Pisklov machte es erwartungsgemäß deutlich besser.
Die Vorrunde stellte mit 4 zu 1 Siegen kein großes Problem dar.
In der Zwischenrunde am Samstag wurde es gleich deutlich enger.
Nach einer 3:6-Niederlage gegen Nico Ottermann war der Badestädter gleich unter Druck.
Aber mit zwei Siegen gegen Raphael Keusen (6:0) und Luis Dütsch (6:4) zog Juri Pisklov in die Endrunde am Sonntag ein.
Dort traf er zu Beginn gleich auf den guten Bekannten Thomas Lüttich.
In einer hart umkämpften Partie hatte der Wildunger am Ende mit 7:5 die Oberhand.
im zweiten Duell des Tages traf er auf keinen geringeren als den Vorjahressieger Dimitri Jungo aus der Schweiz.
Nun zeigte Juri Pisklov herausragende Comebackqualitäten und triumphierte nach einem Rückstand von 1:6 noch mit 7:6....definitiv das beeindruckendste Comeback des gesamten Turniers.
Im Achtelfinale kam es zum Duell mit dem Bundesligaspieler Tobias Hoiss...beide Akteure durften an den Live-Table und die Partie wurde live im Internet übertragen.
Dies schien die Spieler schon ein wenig zu beeindrucken und nach einer hin - und herwogenden Partie mit etwas mehr Fehlern auf beiden Seiten als üblich unterlag Juri Pisklov knapp mit 6:7.
Unterm Strich bleibt ein sehr guter geteilter 9. Platz in diesem Weltklassefeld.
Dieses Event sucht seinesgleichen und kann in den nächsten Jahren kaum besser werden...aber Achim Gharbi, DU kriegst das hin!
Die Billardfamilie ist eine tolle Truppe und neben dem sportlichen Aspekt, kommt der Spaß defintiv nicht zu kurz, nicht wahr Marco Schmitt und Michael Vollmer.
Bis zum nächsten Jahr


Am Tag der Deutschen Einheit fand in Darmstadt ein stark besetztes Turnier statt - die Chaplin Open.
Gespielt wurde im Chaplin-Bowling-und-Billardcenter.
Mit Juri Pisklov, Sascha Edling und Frank Cholibois machten sich drei Wildunger auf den Weg.
Zunächst standen die Vorrunden auf dem Programm.
Gespielt wurde dort die Disziplin 10-Ball in 5er-Gruppen - Jeder-gegen-Jeden auf 4 Gewinnspiele und die beiden Gruppenersten kamen in die KO-Runde.
Sascha Edling machte zu Beginn den stabilsten Eindruck und gewann seine Gruppe souverän - unter anderem nach Siegen gegen Tayfun Teber und Andreas Klemenz.
Juri Pisklov tat sich schwer, konnte sich aber als Gruppenzweiter auch qualifizieren.
Frank Cholibois spielte nicht wirklich konstant, hatte aber das Glück, aufgrund des besseren Spielverhältnisses als Gruppenzweiter ebenfalls weiter zu kommen.
In der Runde der besten 32 unterlag Frank Cholibois dem späteren Finalisten Thore Sönksen aus der Regionalligamannschaft aus Eberstadt denkbar knapp mit 5:6.
Sascha Edling verlor mit 3:6 gegen Thomas Schlegemilch - seinem ehemaligen Mannschaftskollegen aus Ronshausen.
Juri Pisklov hatte sich gesammelt und legte nun endlich los.
Man merkte ihm an, dass er alles daran setzen wollte, seinen Titel vom Vorjahr zu verteidigen.
in der Runde der besten 32 gewann er deutlich mit 6:1 gegen Henry Müller.
Im Achtelfinale hatte er beim 6:3 gegen Maximilian Frese aus Korbach keine Probleme.
Im Viertelfinale gegen David Vu wurde es schon etwas enger - am Ende stand aber auch dort mit 7:5 ein Sieg zu Buche.
Im Halbfinale traf Juri Pisklov auf Tobias Nicolovius....sein Gegner spielte bis zm 4:0 fehlerfrei - der Wildunger hatte bis dato keine Chance.
Dann setzte sich die Erfahrung nach und nach durch und mit beeindruckender Kampfkraft konnte Pisklov aufholen und am Ende dann doch mit 7:6 triumphieren.
Im Finale kam es dann zum Duell gegen Thore Sönksen.
Die Partie war relativ ausgeglichen, keiner der beiden Spieler konnte sich entscheidend absetzen und am Ende konnte der Badestädter mit 7:5 gewinnen.
Die Freude über den Turniersieg war auch zu später Stunde riesengroß, das Preisgeld üppig, viele Punkte für die GermanTour-Wertung gab es und die Heimfahrt war für die Beifahrer feucht-fröhlich.

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